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Unser erstes Ziel ist das Wichtigste, das wir in den nächsten Jahren umsetzen werden: Waldershof - lebenswert und attraktiv gestalten!

Zweiter Bürgermeister Karl Busch schlug in der Nominierungsversammlung, zu der auch Ehrengäste aus benachbarten Kommunen kamen, Michaela Härtl für das Bürgermeisteramt vor und lieferte dazu eine detaillierte Begründung. Für Busch steht fest: "Michaela Härtl ist die richtige Kandidatin, da sie auf die Bevölkerung zugeht, deren Anliegen anhört, sachliche Diskussionen führt und nicht von oben auf die Menschen schaut. Zudem setzt sie auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Fraktionen im Stadtrat und steht für ein gemeinsames Arbeiten zum Wohle der Stadt." Karl Busch bezeichnete die kommenden Wochen und Monate bis zur Wahl als "harte Zeit" für die Bürgermeisterkandidatin und sicherte die volle Unterstützung der Freien Wähler zu: "Wir stehen geschlossen hinter dir."

In ihrer 25-minütigen Ansprache erinnerte Michaela Härtl an ihren persönlichen und beruflichen Werdegang sowie ihr Engagement im gesellschaftlichen Bereich - sie gründete 2015 den Leseclub im Alten Rathaus - und in der Kommunalpolitik, der sie sich schon seit über sechs Jahren verschrieben hat. Härtl, die seit mehr als zehn Jahren an der Jobst-vom-Brandt-Schule unterrichtet und seit 27 Jahren mit ihrer Familie in Waldershof lebt, bringt ihren Entschluss schnell auf den Punkt: "Ich habe mit meinem Mann Rainer drei Kinder großgezogen. Sie sind jetzt alle erwachsen, sodass ich mich auf das Bürgermeisteramt konzentrieren kann. Meine Familie unterstützt mich dabei voll und ganz." Gewichtige Gründe für ihre Bewerbung als Kandidatin für das Bürgermeisteramt sieht Härtl durch ihre intensiven Erfahrungen der letzten sechs Jahre im kommunalpolitischen Bereich und das Vertrauen der Bürger bei der Kommunalwahl 2014. "Die Haus- und Ortsbesuche waren sehr lehrreich. Wenn man Menschen und ihre Anliegen verstehen will, reicht es nicht, sich nur Gedanken zu machen und darüber zu reden. Man muss auch vor Ort sein - vor und nach der Wahl", sagte die Bürgermeisterkandidatin. Und politische Erfahrung ist für Michaela Härtl eine unabdingbare Voraussetzung, um das Amt des Bürgermeisters ausfüllen zu können. Ihre Ziele formuliert Michaela Härtl unter der Überschrift "Was muss Waldershof bieten, um für alle Bürger lebenswert und attraktiv zu sein und zu bleiben?".

Als Beispiel nannte sie den Anspruch auf Krippen- und Kindergartenplätze, bei denen arbeitnehmerfreundliche Öffnungzeiten zu gewährleisten seien. Dabei setzt Härtl auch auf den Kindergarten Piccolino in Poppenreuth, der erhalten werden müsse. Weiter im Fokus stehen für sie die Ausweitung der Betreuungszeiten an der Jobst-vom-Brandt-Schule, die finanzielle Förderung der Nachwuchsarbeit in den Vereinen und die Unterstützung und Ausrüstung der acht Ortsfeuerwehren. Zum Thema Feuerwehren ergänzte Härtl: "Für mich ist das nicht nur eine Pflicht, sondern ein echtes Anliegen."

Für die ortsansässigen Unternehmen, und zwar für alle, egal ob Industriebetrieb, Handwerker oder Dienstleister, werde die Stadt Hilfen bereitstellen, um die positive Entwicklung zu unterstützen, sagte Härtl. Ihr ganzes Engagement werde sie auch in die Weiterentwicklung der Rosenthal-Brache und in die Stadtsanierung einbringen. Hierbei solle vor allem der Innenstadt ein attraktives Erscheinungsbild in Zusammenarbeit mit den Hausbesitzern und den Gewerbetreibenden verpasst werden.

"Ich wünsche dir viel Energie, gute Ideen und starke Nerven für den Wahlkampf", lautete der Appell der Kreisvorsitzenden Gisela Kastner an Michaela Härtl.